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OBD-II

Standardisierte Fahrzeug-Diagnose-Schnittstelle, seit 2001 (Benziner) bzw. 2004 (Diesel) für alle in der EU verkauften Pkw verpflichtend.

OBD-II (On-Board-Diagnose Version 2) ist eine genormte Schnittstelle, über die das Motorsteuergerät und alle abgasrelevanten Steuergeräte Diagnosedaten freigeben. Über den 16-poligen OBD-II-Stecker (meist im Fußraum links) kannst du mit jedem Standard-Scanner Fehlercodes auslesen, Live-Daten anzeigen und gespeicherte Codes löschen.

Die Norm legt Steckerform, Pin-Belegung, Kommunikationsprotokolle (CAN-Bus, KWP2000, ISO9141, J1850) und das Fehlercode-Schema fest. Die häufigsten Codes (P0xxx) sind herstellerübergreifend identisch — P0171 bedeutet bei jedem Hersteller „Gemisch zu mager Bank 1".

Wichtig zu wissen: Standard-Scanner zeigen nur die genormten Codes. Herstellerspezifische Codes (P1xxx) und Komfort-/Karosserie-Codes (B, C, U) sind oft nur mit Marken-Diagnose-Geräten lesbar.

Auch bekannt als

  • OBD2
  • On-Board-Diagnose

Beispiele

  • Beim Scanner-Anschluss erkennt das Diagnose-Gerät automatisch das Kommunikationsprotokoll und stellt die Verbindung her.
  • Auch günstige 20-Euro-Bluetooth-Adapter mit der App 'Torque' können OBD-II-Codes auslesen.

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