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Lambdasonde

Sensor im Abgasstrang, der den Restsauerstoffgehalt misst und damit dem Steuergerät meldet, ob das Kraftstoff-Luft-Gemisch zu fett oder zu mager ist.

Die Lambdasonde sitzt im Abgaskrümmer (vor dem Katalysator als „Regelsonde") und meldet dem Motorsteuergerät kontinuierlich den Sauerstoffgehalt im Abgas. Daraus berechnet das Steuergerät, ob die Einspritzmenge nachjustiert werden muss.

Es gibt zwei Bauformen: **Sprungsonde** (einfacher, zeigt nur „fett" oder „mager") und **Breitbandsonde** (präziser, liefert ein lineares Signal). Moderne Fahrzeuge haben zusätzlich eine zweite Lambdasonde nach dem Katalysator („Diagnosesonde") — die wird benutzt, um die Wirksamkeit des Kats zu kontrollieren.

Lambdasonden sind Verschleißteile mit einer Lebensdauer von 80.000-160.000 km. Anzeichen für Alterung: erhöhter Kraftstoffverbrauch, ruckelnder Motor im Teillastbereich, P0130-Codes (Lambdasonde Bank 1 Sensor 1).

Auch bekannt als

  • O2-Sensor
  • Sauerstoffsensor
  • Lambda-Sonde

Beispiele

  • Eine träge Lambdasonde sorgt für einen Mehrverbrauch von 5-10 % — Tauschintervall ca. alle 150.000 km.
  • P0420 (Katalysator Wirkungsgrad) ist nicht immer ein Kat-Schaden — oft ist nur die hintere Lambdasonde gealtert.

Verwandte Begriffe