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Hydraulischer Abgleich

Einregulierung der Heizungsanlage, sodass jeder Heizkörper genau die für seine Heizlast nötige Wassermenge bekommt.

Ohne hydraulischen Abgleich fließt das warme Heizwasser den Weg des geringsten Widerstands — Heizkörper nahe der Pumpe bekommen zu viel, weit entfernte zu wenig. Folge: einzelne Räume bleiben kalt, Pumpe läuft auf maximaler Stufe (Stromverbrauch), Brennwerttechnik arbeitet ineffizient (Rücklauftemperatur zu hoch).

Beim hydraulischen Abgleich werden die **Voreinstellwerte** an jedem Heizkörperventil so eingestellt, dass jeder Heizkörper exakt die berechnete Wassermenge bekommt. Berechnungsbasis: Heizlast pro Raum (W), Heizkörper-Auslegung, Differenztemperatur (Vor-/Rücklauf).

Förderung: BAFA bezuschusst hydraulischen Abgleich („Verfahren B") mit 15-20 % der Kosten. Bei BEG-Förderung von Heizungsanlagen ist hydraulischer Abgleich Voraussetzung. Kosten: 300-1.500 € je nach Anlagengröße. Spart 5-15 % Heizkosten — lohnt sich nach 5-10 Jahren.

Auch bekannt als

  • Heizungsabgleich

Beispiele

  • Wenn der hintere Wohnzimmer-Heizkörper nie warm wird, obwohl die Heizung läuft: hydraulischer Abgleich fehlt.
  • Nach Hydraulik-Abgleich kann die Vorlauftemperatur oft um 5-10 °C gesenkt werden — direkter Energiesparer.

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