Direkteinspritzung
Einspritzverfahren bei Benzinmotoren, bei dem der Kraftstoff direkt in den Brennraum gespritzt wird — höhere Effizienz, aber Verkokungs-anfällig.
Bei der Direkteinspritzung spritzen die Injektoren den Kraftstoff direkt in den Brennraum ein — nicht wie bei der älteren Saugrohreinspritzung ins Saugrohr vor dem Ventil. Vorteile: präzisere Dosierung, höhere Verdichtung möglich, 10-15 % weniger Verbrauch.
Nachteile: hohe Drücke (100-300 bar) erfordern teure Hochdruckpumpe und robuste Injektoren. Außerdem fehlt das „Reinigungs-Waschen" der Einlassventile durch den Kraftstoff — Ventile verkoken nach 80.000-150.000 km, was zu Leistungsverlust führt.
Markenbezeichnungen: TSI/TFSI (VAG), GDI (Hyundai/Kia), DI (Toyota), SIDI (Opel), HEM (Honda).
Auch bekannt als
- GDI
- FSI
- TSI
- TFSI
- Direktinjektor
Beispiele
- Bei VAG-TSI-Motoren empfiehlt sich alle 80.000 km eine Walnussstrahl-Reinigung der Einlassventile (250-450 €).
- Direkteinspritzer verlangen meist Premium-Kraftstoffe für volle Leistung.