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Außenfühler

Sensor an der Außenfassade des Gebäudes, der die Außentemperatur misst und die witterungsgeführte Regelung der Heizung steuert.

Der Außenfühler ist das Eingangsschild für die witterungsgeführte Heizung. Auf Basis der gemessenen Außentemperatur ermittelt die Heizungsregelung nach der eingestellten Heizkurve die richtige Vorlauftemperatur.

Montagestelle: an der **Nordseite** des Gebäudes, möglichst nicht von direkter Sonne, Lüftungsabluft oder Fenstern beeinflusst. Eine Montage in der Sonne führt zu „warmen Werten" — die Heizung drosselt, obwohl draußen kalt ist.

Bei defektem Außenfühler: Heizung läuft entweder dauernd auf maximaler Stufe (Fühler-Wert zu kalt — Fühlerbruch nach Frost) oder schaltet ständig ab (Fühlerwert zu warm — Kurzschluss). Multimeter prüft den Widerstand (meist NTC 5 kOhm bei 25 °C). Tausch in 15 Minuten möglich.

Auch bekannt als

  • Außentemperaturfühler

Beispiele

  • Ein Außenfühler in der Mittagsonne liefert 25 °C 'gefühlte Außentemperatur' obwohl es 5 °C kalt ist — Folge: kalte Räume.
  • Nach Hagelschaden sollte man den Außenfühler immer kontrollieren — Bruch durch Eisschlag ist häufig.

Verwandte Begriffe