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Windows startet nicht mehr: die Reparatur-Reihenfolge ohne Datenverlust

Schwarzer Bildschirm, Endlos-Ladekreis oder eine Fehlermeldung beim Booten — wenn Windows nicht mehr startet, ist das beängstigend, aber selten ein Totalverlust. Diese Reihenfolge bringt das System in den meisten Fällen zurück, ohne deine Daten zu löschen. Hier Schritt für Schritt.

Von Felix Wilhelm, Editorial Lead & Founder

Schritt 1: Automatische Starthilfe

Schaltet Windows zwei- bis dreimal beim Booten ab, startet automatisch die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE). Manuell erzwingst du sie, indem du den PC dreimal während des Boot-Vorgangs hart ausschaltest. Dort: „Erweiterte Optionen → Starthilfe" — das behebt viele Startprobleme automatisch.

Schritt 2: Abgesicherter Modus + letzte Änderung rückgängig

In den erweiterten Optionen den abgesicherten Modus starten (nur Basistreiber). Bootet Windows hier, ist ein Treiber oder ein Update schuld: zuletzt installierten Treiber/Update deinstallieren. Über „Systemwiederherstellung" kannst du auf einen früheren Wiederherstellungspunkt zurück — das macht Änderungen rückgängig, ohne persönliche Dateien zu löschen.

Schritt 3: Bootdateien reparieren

Bei Fehlern wie „kein Bootgerät" oder 0xc000000e ist der Boot-Manager (BCD) beschädigt. In der Eingabeaufforderung der WinRE nacheinander: bootrec /fixmbr, bootrec /fixboot, bootrec /scanos, bootrec /rebuildbcd. Danach Systemdateien prüfen mit sfc /scannow (offline mit Laufwerksangabe).

Wenn alles scheitert: Daten retten

Bootet Windows gar nicht mehr und auch die Reparatur schlägt fehl, rette zuerst die Daten: Mit einem Linux-Live-USB (z. B. Ubuntu) startest du am Windows vorbei und kopierst deine Dateien auf eine externe Platte. Erst danach Windows zurücksetzen oder neu installieren — die Daten sind dann in Sicherheit.

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