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Windows Bluescreen analysieren und beheben: die Stop-Codes verstehen

Ein Bluescreen (BSOD) wirkt dramatisch, nennt aber meist die Ursache gleich mit — im Stop-Code. Mit dem richtigen Tool findest du den schuldigen Treiber in Minuten. Hier erfährst du, wie du den Code liest und die häufigsten Bluescreens systematisch behebst.

Von Felix Wilhelm, Editorial Lead & Founder

Den Stop-Code lesen

Jeder Bluescreen zeigt einen Stop-Code wie DRIVER_IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL (0x000000D1), MEMORY_MANAGEMENT (0x0000001A) oder CRITICAL_PROCESS_DIED (0x000000EF). Der Code grenzt die Ursache ein: Treiber-Codes deuten auf einen fehlerhaften Treiber, MEMORY-Codes auf RAM, KERNEL-Codes auf Systemdateien.

Den Übeltäter finden

Das kostenlose Tool BlueScreenView liest die Absturzprotokolle (Minidumps) aus und zeigt, welche Treiberdatei den Absturz verursacht hat — oft eine .sys-Datei, die du dann gezielt aktualisieren oder deinstallieren kannst. Tritt der Bluescreen nur beim Spielen auf, ist meist der Grafiktreiber schuld; bei zufälligen Abstürzen eher RAM oder Netzteil.

Systematisch beheben

  • Im abgesicherten Modus starten und den zuletzt installierten Treiber/das Update entfernen
  • RAM testen mit Windows-Speicherdiagnose oder MemTest86 (über Nacht laufen lassen)
  • Systemdateien prüfen: sfc /scannow und DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth
  • Treiber aktuell halten — besonders Chipsatz und Grafik vom Hersteller, nicht aus Drittquellen

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