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Fehlercode 0xc000021a — Windows

Der Fehlercode 0xc000021a signalisiert einen kritischen Systemfehler in Windows, der zum Absturz des Betriebssystems und einem Blue Screen of Death (BSOD) führt. Er tritt auf, wenn wichtige Benutzermodus-Subsysteme wie `csrss.exe` oder `winlogon.exe` unerwartet beendet werden, was die Integrität des Systems gefährdet.

Häufigste Ursache: Beschädigte Systemdateien.

Lösung: oft selbst behebbar · Dauer ca. 30–240 Min.

Aktualisiert am 29. Mai 2026 · Von Felix Wilhelm · Geprüft von Felix Wilhelm, Editorial Lead & Founder · Zuletzt fachlich überprüft: 29. Mai 2026
Windows & Software – Symbolbild zur Diagnose und Reparatur bei Fehlercode 0xc000021a (Windows)
Schwierigkeit
Schwierig
Reparaturzeit
30–240 Min
DIY möglich?
Ja, mit Vorsicht
Kosten

Was bedeutet Fehlercode 0xc000021a?

Der Fehlercode 0xc000021a, oft begleitet von einem Blue Screen of Death (BSOD), weist auf einen schwerwiegenden Fehler in einem kritischen Windows-Subsystem hin. Konkret bedeutet "STATUS_SYSTEM_PROCESS_TERMINATED", dass ein essenzieller Prozess, der für die Stabilität und Funktionalität von Windows verantwortlich ist (meist `csrss.exe` oder `winlogon.exe`), unerwartet beendet wurde. Dies kann durch beschädigte Systemdateien, inkompatible oder fehlerhafte Gerätetreiber, Probleme nach einem Windows-Update, Hardwaredefekte (z.B. RAM oder Festplatte) oder sogar durch Malware verursacht werden. Wenn ein solcher Prozess ausfällt, kann das Betriebssystem nicht mehr sicher weiterlaufen und muss neu gestartet werden, um Schäden zu verhindern. Die Folge ist ein sofortiger Systemabsturz und die Anzeige des blauen Fehlerbildschirms, der den Benutzer über das Problem informiert.

Häufigste Ursachen

Sortiert nach Wahrscheinlichkeit — die häufigste Ursache zuerst.

  1. 30%

    Beschädigte Systemdateien

    Kritische Windows-Systemdateien sind korrupt oder fehlen, oft durch fehlerhafte Installationen, unsachgemäßes Herunterfahren oder Festplattenprobleme.

  2. 25%

    Inkompatible oder fehlerhafte Gerätetreiber

    Neu installierte oder aktualisierte Treiber, insbesondere für Grafikkarte, Chipsatz oder Peripherie, können Konflikte verursachen und zu Systemabstürzen führen.

  3. 20%

    Probleme nach Windows Updates

    Ein kürzlich installiertes Windows-Update kann Bugs oder Inkompatibilitäten mit vorhandener Software oder Hardware hervorrufen.

  4. 15%

    Hardwaredefekte

    Fehlerhafter Arbeitsspeicher (RAM), eine defekte Festplatte (HDD/SSD) oder andere Hardwarekomponenten können die Systemstabilität beeinträchtigen.

  5. 5%

    Malware-Infektionen

    Viren oder andere Schadsoftware können Systemprozesse manipulieren oder beschädigen und somit den Fehler auslösen.

  6. 5%

    Korruption der Windows-Registrierung

    Eine beschädigte Registrierungsdatenbank kann zu Fehlern bei der Ausführung von Systemprozessen führen.

Schritt-für-Schritt-Lösung

  1. 1

    Im abgesicherten Modus starten

    Versuchen Sie, Windows im abgesicherten Modus zu starten. Halten Sie dazu während des Bootvorgangs die F8-Taste gedrückt (oder nutzen Sie die erweiterten Startoptionen über ein Installationsmedium), um das Startmenü aufzurufen. Im abgesicherten Modus werden nur essentielle Treiber und Dienste geladen, was oft einen Start ermöglicht und die Problembehandlung erleichtert.

  2. 2

    Systemwiederherstellung durchführen

    Wenn Sie einen Wiederherstellungspunkt vor dem Auftreten des Fehlers erstellt haben, verwenden Sie die Systemwiederherstellung. Starten Sie dazu Windows über einen Installations-USB-Stick in den Reparaturmodus (erweiterte Optionen -> Problembehandlung -> Systemwiederherstellung) und wählen Sie einen geeigneten Wiederherstellungspunkt aus.

  3. 3

    Systemdateien prüfen und reparieren (SFC & DISM)

    Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator (im abgesicherten Modus oder über den Reparaturmodus) und führen Sie `sfc /scannow` aus, um beschädigte Systemdateien zu reparieren. Falls SFC Probleme nicht beheben kann, nutzen Sie anschließend DISM-Befehle: `DISM /Online /Cleanup-Image /RestoreHealth` (bei laufendem Windows) oder ähnliche Befehle offline.

  4. 4

    Neueste Treiber und Windows Updates überprüfen/deinstallieren

    Deinstallieren Sie kürzlich installierte Treiber (insbesondere Grafikkartentreiber) oder Windows Updates, die den Fehler möglicherweise ausgelöst haben. Starten Sie hierfür im abgesicherten Modus, gehen Sie zum Geräte-Manager oder zu "Updates & Sicherheit" in den Einstellungen. Rollen Sie Updates oder Treiber zurück, wenn der Fehler danach auftrat.

  5. 5

    Hardware diagnostizieren

    Überprüfen Sie Ihren Arbeitsspeicher (RAM) mit dem Windows-Speicherdiagnosetool oder MemTest86. Führen Sie zudem eine Fehlerprüfung der Festplatte/SSD durch (z.B. mit `chkdsk /f /r` in der Eingabeaufforderung). Stellen Sie sicher, dass alle Kabel und Komponenten richtig sitzen und sauber sind.

  6. 6

    Malware-Scan durchführen

    Falls Sie in den abgesicherten Modus gelangen, führen Sie einen vollständigen Scan Ihres Systems mit einer aktuellen Antivirensoftware durch, um mögliche Malware-Infektionen zu erkennen und zu entfernen. Nutzen Sie ggf. eine bootfähige Antiviren-CD/USB.

  7. 7

    Windows neu installieren

    Wenn alle anderen Schritte fehlschlagen und das Problem weiterhin besteht, kann eine Neuinstallation von Windows die letzte Lösung sein. Sichern Sie vorher unbedingt alle wichtigen Daten auf einem externen Medium, da die Festplatte formatiert wird.

Wann zur Werkstatt / zum Techniker?

Wenn Sie nach der Durchführung der oben genannten Schritte immer noch keinen Erfolg haben, keine Daten gesichert wurden und eine Neuinstallation erforderlich ist, oder wenn der Verdacht auf komplexe Hardwaredefekte besteht, ist es ratsam, einen professionellen IT-Techniker zu konsultieren. Dieser kann tiefere Diagnosen durchführen und eine Datenrettung vornehmen.

Ersatzteile & Kosten

TeilPreisspanneHinweis
RAM-Module30–150 €Falls Speichertest Fehler anzeigt und Austausch erforderlich ist.
SSD/HDD40–200 €Falls Festplattentest Fehler anzeigt und Austausch erforderlich ist.

Benötigtes Werkzeug

  • Windows Installationsmedium (USB-Stick oder DVD)
  • Antiviren-/Anti-Malware-Software (bootfähig, falls nötig)
  • MemTest86 (optional für tiefere RAM-Tests)

So vermeiden Sie 0xc000021a künftig

  • Regelmäßige Datensicherung
  • Treiber und Updates mit Bedacht installieren
  • Antivirensoftware aktuell halten
  • Sauberes Herunterfahren des Systems

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Häufige Fragen zu 0xc000021a

Kann ich meinen Computer noch benutzen, wenn der Fehler 0xc000021a auftritt?

Nein, der Fehler 0xc000021a führt zu einem sofortigen Blue Screen of Death (BSOD) und einem Systemabsturz. Das Betriebssystem kann nicht mehr normal gestartet oder verwendet werden, bis das Problem behoben ist.

Verliere ich meine Daten, wenn dieser Fehler auftritt?

Nicht unbedingt sofort, aber es besteht die Gefahr eines Datenverlusts, wenn das System nicht mehr gestartet werden kann und eine Neuinstallation von Windows erforderlich wird. Regelmäßige Backups sind daher essenziell, um Datenverlust vorzubeugen.

Ist der Fehler 0xc000021a immer ein Hardwareproblem?

Nicht ausschließlich. Obwohl Hardwaredefekte wie defekter RAM oder Festplattenfehler eine Ursache sein können, wird der Fehler 0xc000021a häufig auch durch Softwareprobleme wie beschädigte Systemdateien, inkompatible Treiber oder fehlerhafte Windows Updates ausgelöst.

Wie kann ich den abgesicherten Modus starten, wenn mein PC nicht mehr bootet?

Wenn Windows mehrfach nicht korrekt startet, sollte es automatisch in den Reparaturmodus wechseln. Dort wählen Sie "Problembehandlung" > "Erweiterte Optionen" > "Starteinstellungen" und dann "Abgesicherten Modus aktivieren". Alternativ können Sie versuchen, während des Bootvorgangs wiederholt F8 oder Shift+F8 zu drücken, um das erweiterte Startmenü aufzurufen, oder einen bootfähigen Windows-Installations-USB-Stick verwenden, um in die Reparaturumgebung zu gelangen.