Zündkerze
Bauteil im Zylinderkopf, das den von der Zündspule erzeugten Funken in den Brennraum bringt.
Die Zündkerze ist das letzte Bauteil im Zündsystem. Sie schraubt sich in den Zylinderkopf und ragt mit ihrer Elektrode in den Brennraum. Wenn die Zündspule den Hochspannungsimpuls liefert, springt der Funke zwischen Mittelelektrode und Masseelektrode der Zündkerze über — und entzündet das Gemisch.
Wechselintervalle: bei Standard-Zündkerzen alle 30.000-40.000 km, bei Iridium- oder Platinkerzen 80.000-120.000 km. Wer länger fährt, riskiert Aussetzer und einen schwachen Funken — der Kraftstoff verbrennt nicht vollständig, was zu Mehrverbrauch und langfristig zu Katalysator-Schäden führt.
Wichtig: nur die vom Hersteller vorgegebene Kerzen-Type verwenden. Falsche Wärmewerte führen zu Glühzünden oder Verkokung. Anzugsdrehmoment beachten (15-30 Nm je Hersteller).
Auch bekannt als
- Spark Plug
Beispiele
- Brand-neue Zündkerzen sehen am Boden grau-gelblich aus, wenn der Motor mager läuft.
- Zündkerzen mit weißen, brüchigen Elektroden weisen auf Glühzünden hin — meist falsche Wärmewert.