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HP Toner-Sperre

Firmware-Mechanismus mancher Drucker-Hersteller, der das Drucken mit nicht-originalen Patronen verhindert.

Einige Hersteller (HP, Lexmark, Canon teilweise) bauen in ihre Drucker-Firmware Sperren ein, die den Druck mit kompatiblen oder nachgefüllten Patronen verhindern oder einschränken:

- **Komplette Sperre**: „Diese Patrone wird nicht akzeptiert"
- **Funktionseinschränkung**: nur Druck in Grau, keine farbigen Aufträge
- **Warnmeldungen**: dauerhaft angezeigt, Druck aber möglich

Die Sperre wird oft per Firmware-Update nachträglich aktiviert — Drucker, die jahrelang mit Fremdpatronen funktionierten, weigern sich plötzlich. Verbraucherschutzorganisationen wie der vzbv haben hier mehrfach geklagt.

Workarounds:
- **Firmware downgraden** auf eine Version vor der Sperre (manchmal nicht möglich)
- **OEM-Patronen** zwingend nutzen — deutlich teurer
- **Drucker tauschen** zu Modell ohne Sperre (Brother, Epson, Kyocera meist offener)

Wer beim Drucker-Kauf darauf achten will, sollte gezielt nach „compatibility unrestricted" oder Erfahrungswerten in Drucker-Foren suchen.

Auch bekannt als

  • Firmware-Sperre
  • OEM-Lock

Beispiele

  • Nach HP-Firmware-Update 'kompatible Patrone nicht erkannt' — bei vielen Modellen Downgrade unmöglich.
  • Brother- und Kyocera-Drucker sind in puncto Fremdpatronen wesentlich weniger restriktiv.

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