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Heizelement

Bauteil in Hausgeräten, das elektrische Energie in Wärme umwandelt — meist mit Glühwendel oder eingegossenen Heizwicklungen.

Heizelemente kommen in fast allen Hausgeräten vor: Waschmaschine (Wasser aufheizen), Geschirrspüler (Spülwasser + Trocknen), Backofen (Ober-/Unterhitze), Wasserkocher, Kaffeevollautomat. Aufbau: in eine schützende Hülle (Edelstahl, Glaskeramik) eingebettete Widerstandsdrähte, die sich bei Stromfluss erhitzen.

Defekte Heizelemente erkennt man an drei Symptomen:
- **Kalt-Bleiben** (Stromkreis unterbrochen)
- **FI-Auslösung** (Isolationsbruch — Wasser dringt in das Element ein und schließt zur Hülle kurz)
- **Verkalkung** (besonders in Waschmaschine und Wasserkocher — reduziert die Wärmeleitung)

Diagnose mit Multimeter: Widerstand zwischen den Anschlüssen messen (typisch 20-35 Ohm bei 2.000 W). Bei „unendlich" ist das Element durchgebrannt. Isolationsprüfung gegen Gehäuse: Widerstand sollte „unendlich" sein — wenn Werte messbar, ist die Isolierung defekt.

Auch bekannt als

  • Heizstab
  • Heizspirale

Beispiele

  • Bei Waschmaschinen mit Code 'Heizung defekt' lohnt die 30-Minuten-Selbstreparatur — Heizelement 30-60 €.
  • Verkalkte Heizstäbe lassen sich mit Essigessenz oder Zitronensäure 'baden' — billig und effektiv.

Verwandte Begriffe