Begrenzungsdraht
Dünner Draht, der die Mährobotergrenze definiert — wird ringsherum verlegt und über die Ladestation mit Spannung beaufschlagt.
Bei Mährobotern ohne GPS-Navigation (was alle bis auf wenige Top-Modelle bedeutet) wird die Mähfläche durch einen **Begrenzungsdraht** definiert. Dieser dünne Draht (ca. 1-2 mm Durchmesser) wird rings um die Mähfläche verlegt — entweder oberflächlich mit Heringen befestigt oder in der Erde vergraben (5-10 cm tief).
Die Ladestation speist einen niedrigen Wechselstrom in den Draht. Der Mähroboter hat Sensoren an Front und Heck und „spürt" das Magnetfeld des Drahts. Er bewegt sich innerhalb der Schleife, wendet beim Erreichen der Grenze. Bei Inseln (z.B. Beete) wird die Schleife rein und wieder raus geführt — der Roboter umfährt sie.
Häufige Probleme:
- **Drahtbruch**: durch Vertikutierer, Spaten, Tiere — Roboter meldet „keine Schleife"
- **Schlechter Kontakt** an Ladestation oder Drahtverbindern: gleicher Fehler
- **Netzteil defekt**: Ladestation sendet kein Signal — kein Mähen möglich
- **Drahtkreuzungen**: wenn sich der Draht selbst kreuzt, entstehen Signalfehler
Reparatur: mit Drahtflicker (10-15 €) löten oder verbinden. Bei großen Flächen lohnt sich eine Drahtbruch-Erkennung (Schleifensucher) für ca. 40 €.
Auch bekannt als
- Schleifendraht
- Suchschleife
Beispiele
- Nach dem Vertikutieren findet der Roboter die Schleife nicht mehr — meist Drahtbruch in 1-2 Metern Tiefe.
- Drahtbrüche lokalisierst du mit einem MW-Radio: hörst Brummen, wo der Draht intakt ist — Stille wo er gebrochen ist.