Aquasensor
Optischer Sensor im Geschirrspüler, der die Trübung des Spülwassers misst — entscheidet, ob nochmal gespült werden muss.
Der Aquasensor ist ein kleines optisches Bauteil mit einer LED und einem Fotodetektor, zwischen denen das Spülwasser durchläuft. Je trüber das Wasser (Essensreste, Schmutz), desto weniger Licht erreicht den Detektor. Die Elektronik wertet das aus und entscheidet, ob ein weiterer Spül- oder Klarspülgang nötig ist — spart Wasser und Energie bei wenig verschmutztem Geschirr.
Verbaut in fast allen Geschirrspülern ab Mittelklasse (Bosch, Siemens, Miele, AEG). Sitzt am tiefsten Punkt der Spülgut-Strecke, oft in einer Kunststoff-Hülse mit Glasfenster. Versorgungsspannung niedrig (5-12V), 3- oder 4-poliger Anschluss.
Defekte: Glas verkrustet mit Fett oder Kalk → Sensor 'sieht' immer trübes Wasser → Maschine läuft extra-lange (Energieverschwendung). Optik defekt → kein Signal → Maschine nimmt Standardablauf. Im seltenen Fall steckt ein Spaghetti oder Stück Folie davor.
Reinigung: Sensor ausbauen (oft hinter dem Sieb am Boden), Glasfenster mit Essig oder Kalkreiniger reinigen. Bei Bosch oft mit zwei Schrauben gehalten, Sensor zieht sich von oben heraus. Sehr effektive 10-Minuten-Wartung, die viele Geräte deutlich besser laufen lässt.
Auch bekannt als
- Trübungssensor
- Klarwasser-Sensor
Beispiele
- Geschirrspüler nimmt plötzlich 2 Stunden für Eco-Programm: Aquasensor verkalkt — reinigen, danach normale 1:30 Stunden.
- Bei Maschinen mit langjähriger Hartwasser-Belastung: Aquasensor jährlich kontrollieren und entkalken.